Neuland 2.0


Am Strand

Wir sind das Internet

Neuland oder was

Den Begriff Neuland im Zusammenhang mit dem Internet in den Mund zu nehmen ist, freundlich ausgedrückt, ganz schön gewagt, schließlich stellt das Internet spätestens seit der Jahrtausendwende ein Massenphänomen dar. Um die Absurdität solcher Aussagen zu veranschaulichen braucht es auch nur einen kurzen Blick in die Zahlen zu werfen. Das ganze Gerede von wegen Neuland kann konnte also zumindest seit der Erstverbreitung durch M getrost unter der Rubrik Neusprech verortet werden. Sei’s drum. Ich für meinen Teil sammelte meine ersten Digital-Erfahrungen, soweit ich mich zurück erinnern kann, Ende der 1970er Jahre, noch als Schüler im Wahlfach Informatik u.a. mit BASIC-Programmierung. Meine anfängliche Begeisterung für die Elektronische Datenverarbeitung (kurz EDV) verflog allerdings nach ca. einem Jahr aus Sorge, daß diese Maschinen in naher Zukunft millionenfach Arbeitspätze vernichten werden. Als ich dann Mitte der 1980er Jahre durch Zufall Besitzer eines Amstrad PCW / Schneider Personal Computers wurde, änderte sich meine Haltung gegenüber der EDV erneut. Mit den so genannten Digitalen Medien setzte ich mich dann ab Mitte der 1990er ernsthaft auseinander. Daher auch der Umstand, weshalb ich mich, für manche unverständlich, in einer ganzen Reihe unterschiedlicher IT-Themen zu Hause fühle. Schließlich habe ich mir diese Kenntnisse vor, während und nach dem Studium, im Beruf und in diversen Weiterbildungsmaßnahmen kontinuierlich erarbeitet, ausgebaut und vertieft. Mein besonderes Augenmerk lag von Anbeginn auf alle Themen rund um das Internet, welches bekanntermaßen eine Vielzahl von Fertigkeiten, Techniken und Disziplinen zusammenführt.

Du bist nicht allein

Auch meine Neugierde zwang mich immer wieder auf’s Neue die eigenen Standpunkte zu hinterfragen. Viele Antworten, die ich auf meinen Reisen durch das Internet (also im World-Wide-Web, im Deep-Web und im Dark­-Web) entdeckte, bestätigten einige meiner Vermutungen, Einschätzungen und Vorstellungen zu wichtigen Fragen des Lebens. Sie stärkten aber auch die Gewissheit, was am Ende zählt, nicht zuletzt, weil die Vernunft es gebietet. Auch im Internet sollte man also seine Feinde besser kennen, sonst könnten schnell mal wieder all die bunten Web-Welten, E­-Mails, Dokumente, Konten und Passwörter gecrackt sein, also perdu, ähm …, also sich in die falschen andere Hände befinden, manipuliert werden, oder halt einfach futsch sein. Aber dank Freier Software kann sich heute jeder der Welt mitteilen, ohne zwingend tiefere IT-Kenntnisse oder gar ein eigenes Medienimperium zu besitzen – soweit zumindest die Theorie.

Internet === Freie Software

FLOSS, was sonst

Das gesamte Webangebot auf montazer.net wird ausschließlich mit Freier Software erstellt und betrieben, konkret mit Debian GNU/Linux® als die weltweit dominante universelle GNU/Linux-Distribution, Gnome als Desk­top-Umgebung, Apache als Webserver, Mozilla Firefox und Chromium (mit integrierter WebRTC-Technologie, dem Killerfeature der Zukunft), epiphany, etc. pp. und ausnahmsweise und ausschließlich zu Testzwecken Opera, Safari und IE, inkl. einer ganzen Reihe von Plugins und Erweiterungen, so z.B. diverse Erweiterungen (u.a. Firebug samt Firebug-Erweiterungen, HTML-Validator(en), NoScript, RequestPolicy, UserAgentSwitcher, Ghostery, uvm. für Firefox und Chromium, aber auch die in den jeweiligen Browsern integrierten Entwickler-Werkzeuge) als grafische, bzw. lynx, links2, elinks, w3m als text-basierte Webclients a.k.a. Webbrowser. Außerdem MySQL bzw. MariaDB als Datenbankserver bzw. DBMS, VIM als extrem vielseitigen und auf jeder Plattform einsetzbaren Text-Editor bzw. IDE, bei Bedarf auch per SSH in Kombination mit GNU Screen auf der wirklich allseits beliebten Bash-Shell, GIMP zur Bildbearbeitung, ferner öffentlich bzw. eingeschränkt zugängliche freie Con­tent-Ma­na­ge­ment-Sys­te­me (CMS), darunter Drupal, Contao, WordPress, MediaWiki und OwnCloud bzw. NextCloud, LibreOffice, Lyx, etc. zur Dokumenten-Erstellung, -Bearbeitung und -Konvertierung, u.a. für barrierefreie PDF-Dokumente, welche praktischerweise auch gleich die Quelldaten im standardisierten ODT-Format, welches seit 2006 als international anerkannte ISO­-Norm existiert, beinhalten können. Scribus deckt den (DTP)-Bereich ab, blender deckt den Bereich für professionelle 3D-Grafik, Animationen und Virtual-Reality ab, Inkscape für Vektorgrafiken, usw. usf. …

Geht’s nicht kürzer?

Nun, ja und nein. Ich war schon knapp soweit dem Trend zu vielen bunten Wackelbildern und ein paar Textfetzen à la buzzfeed.com zu folgen, habe es dann aber doch sein lassen. Schließlich verfolge ich mit dem Angebot auf montazer.net keine kommerziellen Ziele, was mir die Freiheit gibt, nicht immer dem Zeitgeist folgen zu müssen. Das soll nicht heißen, daß ich mich etwaigen Job-Angeboten verschliessen würde, sondern nur, daß auf montazer.net ausschließlich Content Inhalte zu Themen, für den die ich mich persönlich interessiere, veröffentlicht werden, womit ich zwangsläufig auch eine Menge über meine Person preisgebe. Diese Daten über und zu meiner Person sind demzufolge auch für potentielle Auftrag- bzw. Arbeitgeber, Konkurrenten, Geschäftspartner, Angehörige, Freunde, Geheimdienste, und den Rest des Universums gedacht. Mit etwas Glück könnten daraus vielleicht auch noch ein paar gute Ideen und Erkenntnisse entspringen, die wir miteinander teilen. Die Welt dreht sich schließlich weiter. Die Frage jedoch, wie sich die Vierte Gewalt mit dem Journalismus von Morgen weiterentwickelt, wird nicht zuletzt auch vom Engagement der Bürger abhängen. Sich der Öffentlichkeit mitzuteilen und damit Teil des öffentlichen Meinungsbildungsprozesses und der Öffentlichen Meinung zu werden, ist IMHO, ein wesentlicher Bestandteil vor­/demokratischer Systeme.

War das schon alles?

Nein. Diese und folgende Informationen stellen fürs Erste nur eine Art Kurzbeschreibung meiner Qualifikationen, meiner gestalterischen Talente und meines Entwicklungsstands in Sachen Informationstechnologie dar. Detaillierte Einzelheiten kommen im Laufe der Zeit über den einen oder anderen Artikel hinzu, oder werden bei sich ergebenden Gesprächen vor Ort vertieft.
Übrigens: Wer das folgende Zitat versteht, versteht auch meinen Humor.

Ich vergesse nie ein Gesicht – aber in Ihrem Fall mache ich eine Ausnahme.

Groucho Marx

… und das war erst der Anfang

Mein täglich Brot

  • Betriebssysteme
  • Virtualisierung, u.a.
    • VMware®
    • Xen®
    • KVM
    • VirtualBox®
    • Docker®
  • heterogene Netzwerke
  • Client-Server-Architektur
  • Office-Anwendungen
    (Migration von MS Office zu OpenOffice/LibreOffice)
  • Kreativ-Anwendungen
    (Migration von Corel, Adobe, Quark, etc. zu Open Source-Lösungen für die professionelle Druckvorstufe)
  • Desktop Publishing (DTP)
  • Werkzeuge für die Kommandozeile bzw. Bash-Skripte: u.a. VI(M), (*)grep, sed, lsof, ps, (*)top, (*)diff, ssh, scp, rsync, dirvish, vagrant, mysql(*), php(-cli), make, tar, dd, dump, ddrescue, git, gpg, ifconfig, ip, netstat, route, traceroute, nmap, man, … & …
  • Terminal multiplexer: screen bzw. tmux
  • Daten-Verschlüsselung, ver­schlüs­sel­te Da­ten­über­tra­gung
    Tip: Sinnvolle Mindeststandards
  • Webdesign und Webentwicklung (HTML, CSS, DOM, XML, JSON)
  • Programmierung (Bash, PHP, JavaScript, SQL)
  • Datenbankmanagementsysteme (MySQL/MariaDB, teilw. Postgre­SQL)
  • diverse Content-Management-Syste­me (CMS)
  • versch. Schutzmaßnahmen wie
    • professionelle Firewallsysteme
      auch im Embeded-Berreich
    • Frühwarn- und Einbruchserkennungssysteme (IDS bzw. IPS)
    • Fernwartungsverfahren
      (mit/ohne Konsole)
    • Verschlüsselung, Verschlüsselung, Verschlüsselung
  • und natürlich alles Relevante für’s Internet
    • diverse Kommunikationsprotokolle
    • Verschlüsselungsverfahren
    • Server-Dienste (Daemons)
    • etc. pp.
    • und noch viel mehr
  • und kein Ende in Sicht
  • die Revolution geht weiter